Haarausfall & Geheimratsecken

Haarausfall bei Männern: Warum Geheimratsecken kein Zufall sind

Haarausfall, insbesondere die ersten Geheimratsecken, ist für viele Männer ein heikles Thema, doch es gibt Lösungen. Wer versteht, woher der Haarverlust kommt, kann aktiv gegensteuern.

In diesem Beitrag zeigen wir dir, welche Ursachen hinter Haarausfall stecken – und was du konkret dagegen tun kannst.

Was sind Geheimratsecken überhaupt?

Geheimratsecken sind die typischen kahlen Stellen im Schläfenbereich. Sie treten meist als erstes Anzeichen von männlichem Haarausfall auf – noch bevor sich am Oberkopf das Haar lichtet. Der Begriff klingt altmodisch, aber das Problem ist topaktuell. Fast jeder zweite Mann ist im Lauf seines Lebens betroffen.

Ursache Nummer 1: Genetik

Die häufigste Ursache für Haarausfall bei Männern ist erblich bedingt – man spricht von androgenetischer Alopezie. Dabei reagieren die Haarwurzeln empfindlich auf Dihydrotestosteron (DHT), ein Abbauprodukt des männlichen Hormons Testosteron.

Kurz gesagt: Wenn dein Vater oder Grossvater Geheimratsecken hatte, stehen die Chancen gut, dass auch du früher oder später betroffen bist.

Was du dagegen tun kannst:

  • Früh reagieren: Je eher du beginnst, desto besser die Ergebnisse.

  • Koffein-Shampoos verwenden, um die Durchblutung zu fördern.

  • Haarwachstums-Seren oder Mittel mit Minoxidil können das Fortschreiten verlangsamen.

Ursache Nummer 2: Stress

Stress killt nicht nur deine Nerven – sondern auch deine Haare. Dauerhafter emotionaler oder körperlicher Stress stört den natürlichen Haarzyklus. Die Folge: vermehrter Haarausfall, oft diffus, aber auch verstärkt im Stirnbereich.

Symptome:

  • Plötzlicher, starker Haarverlust

  • Ausdünnung ohne klare Muster

Was hilft gegen stressbedingten Haarausfall:

  • Auszeiten & Schlaf: Dein Körper braucht Regeneration.

  • Nahrungsergänzungsmittel: Zink, Biotin und B-Vitamine stärken die Haarwurzeln.

  • Pflegeprodukte für Männer mit beruhigenden, stärkenden Inhaltsstoffen

Ursache Nummer 3: Hormonelle Veränderungen

Auch hormonelle Schwankungen können sich negativ aufs Haarwachstum auswirken. Besonders in Lebensphasen wie der Pubertät, bei Medikamenteneinnahme oder bei Schilddrüsenproblemen gerät der Hormonhaushalt durcheinander.

Was heisst das für dich?

  • Testosteron und DHT sind die Schlüsselspieler – wer genetisch sensibel darauf reagiert, verliert schneller Haare.

  • Schilddrüse checken lassen, wenn du neben Haarausfall auch Müdigkeit, Gewichtszunahme oder Kälteempfindlichkeit spürst.

So kannst du Geheimratsecken verlangsamen

Du kannst den Haarausfall nicht immer stoppen – aber sehr wohl bremsen. Das Wichtigste: Regelmässigkeit und eine Pflege, die wirklich zu dir passt.

Unsere Tipps:

Koffein-Shampoo: Fördert die Durchblutung & regt die Haarwurzeln an
Bart- & Kopfhautöl mit Biotin: Pflegt intensiv und stärkt das Haar
Massagen der Kopfhaut: 5 Minuten täglich – verbessert die Nährstoffversorgung
Milde Reinigung: Vermeide aggressive Shampoos oder zu heisses Wasser
Haarstyling: Weniger ist mehr – Produkte mit Alkohol meiden

Wann zum Arzt?

Wenn du plötzlich sehr viele Haare verlierst, kahle Stellen entstehen oder du familiäre Vorbelastung hast, lohnt sich der Gang zum Dermatologen. Dort kann man:

  • Den Hormonstatus prüfen

  • Die Haarwurzeln analysieren

  • Medikamente oder gezielte Therapien verschreiben

Fazit: Haarausfall ist kein Schicksal

Geheimratsecken sind für viele Männer der Einstieg in den erblich bedingten Haarausfall. Aber das heisst nicht, dass du tatenlos zusehen musst. Mit der richtigen Pflege, etwas Geduld und dem Wissen um die Ursachen kannst du viel bewirken.

Ob Vorbeugung oder gezielte Behandlung – wir bei MADEMEN haben die passenden Produkte und Tipps für dich am Start.

Schnell-Check & Anwendung

  • Reinigen: 2–3× pro Woche sanft waschen – vermeidet Trockenheit.
  • Pflegen: 2–4 Tropfen Bartöl oder etwas Balsam – natürliches Finish ohne Glanz.
  • Konturen: Transparentes Rasiergel & scharfe Klinge – sanfte Wangenlinie, Hals ca. zwei Finger über Kehlkopf.

Häufige Fragen

Wie oft waschen? 2–3× pro Woche reicht; zwischendurch mit Wasser auffrischen.

Juckreiz am Anfang? Weniger waschen, täglich wenige Tropfen Öl, Haut sanft einmassieren.

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